Weigert sich zu gehen

Skurriler Auftritt: Trump crasht Siegerfoto

© FIFA via Getty Images
Donald Trump hat beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft erneut für Schlagzeilen gesorgt.
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Der US-Präsident verfolgte das Endspiel zwischen Spanien und Argentinien im Stadion und rückte dabei mehrfach selbst in den Mittelpunkt – zunächst wegen lautstarker Pfiffe der Zuschauer und später wegen einer kuriosen Szene bei der Siegerehrung.

Schon vor dem Anpfiff wurde Trump auf den Videoleinwänden eingeblendet. Die Reaktion der rund 80.000 Fans fiel deutlich aus: Im Stadion war ein lautes Pfeifkonzert zu hören. Anschließend verfolgte der US-Präsident die Partie aus einem besonders gesicherten VIP-Bereich hinter kugelsicherem Glas. Dort traf er unter anderem den spanischen König Felipe VI., Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez, Kanadas Premierminister Mark Carney sowie Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum.

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Highlights: Spanien vs. Argentinien


© ORF


Nach dem Schlusspfiff betrat Trump gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino den Rasen, um die Medaillen und den WM-Pokal zu überreichen. Auch während der Zeremonie wurden beide von Teilen des Publikums lautstark ausgebuht.

Trump weigert sich zu gehen

Für Verwunderung sorgte schließlich der entscheidende Moment der Siegerehrung. Nachdem Spaniens Kapitän Rodri den WM-Pokal entgegengenommen hatte, verließ Infantino zunächst die Bühne. Trump blieb jedoch zwischen den jubelnden Weltmeistern stehen. Während der FIFA-Präsident noch versuchte, ihn zum Verlassen der Bühne zu bewegen, reckte Rodri bereits die Trophäe in den Nachthimmel.

Als Konfetti über den spanischen Spielern niederprasselte, standen Trump und Infantino plötzlich mitten im Jubelkreis der neuen Weltmeister – und landeten damit unfreiwillig auf einem der ikonischen Siegerfotos des Turniers.

Es war nicht das erste Mal, dass Trump bei einer FIFA-Siegerehrung für Irritationen sorgte. Bereits bei der Klub-WM war er nach der Pokalübergabe auf der Bühne geblieben und hatte damit für Diskussionen gesorgt. Die Szene wiederholte sich nun beim größten Fußballturnier der Welt – und dürfte auch diesmal weit über den Sport hinaus für Gesprächsstoff sorgen.

Trump will Fußball-WM "sofort" wieder in die USA holen

Trump hat angekündigt, das Turnier "sofort" wieder in die USA holen zu wollen. Noch vor dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien (1:0 n.V.) sagte Trump dem TV-Sender Fox, er werde FIFA-Präsident Gianni Infantino darum bitten, zeitnah eine weitere Fußball-WM in den USA stattfinden zu lassen.

"Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni", hatte der 80-Jährige schon vor dem Spiel in Richtung von Weltverbandschef Infantino gesagt. Trump hatte bereits zuvor eine erneute Bewerbung seines Landes für eine WM angekündigt. 2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt. Anlässlich des 100. Jubiläums soll dabei zusätzlich je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber.

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