Großprojekt

Steiermark sichert Wasserversorgung im Süden

Ein Glas wird unter einem Wasserhahn mit Leitungswasser gefüllt.
© Apa
Eine neue 33 Kilometer lange Transportleitung ist geplant. Stolze 40 Millionen Euro sollen investiert werden.
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Stmk. Mit einem neuen Wasserverband und einer 33 Kilometer langen Transportleitung will die Steiermark die Trinkwasserversorgung im Süden des Landes langfristig absichern. Das am Donnerstag vorgestellte Projekt umfasst Investitionen von rund 40 Millionen Euro und ist Teil der bereits 2024 beschlossenen Wasserstrategie des Landes. Die neue Leitung soll von Feldkirchen bei Graz bis nach Leibnitz verlaufen. Hinter dem dafür gegründeten "Wasserverband Transportleitung Steiermark Süd" stehen die Wasserverbände Umland Graz, Leibnitzerfeld, Leibnitzerfeld Süd und Vulkanland. Ziel ist es, Wasserreserven aus dem Norden künftig auch in den stärker wachsenden Süden transportieren zu können.

Bau eines großen Hochbehälters geplant

Neben der rund 33 Kilometer langen Leitung ist auch der Bau eines großen Hochbehälters bei Wildon geplant. Beide Projekte sollen innerhalb der kommenden fünf Jahre umgesetzt werden. Damit soll die Versorgungssicherheit der Region deutlich verbessert werden. Besonders rund um Leibnitz steigt der Trinkwasserbedarf durch den starken Bevölkerungszuwachs kontinuierlich an. Ein Großteil des künftig höheren Wasserbedarfs wird auf den Zuzug zurückgeführt.

Ganze Region kann mit Wasser versorgt werden

Nach Angaben der Verantwortlichen kann die neue Transportleitung im Bedarfsfall die gesamte Region zuverlässig mit Trinkwasser versorgen. Gleichzeitig betonten Vertreter des Landes und der beteiligten Gemeinden, dass trotz ausreichender Wasserreserven ein bewusster Umgang mit der Ressource notwendig sei. Wassersparen und nachhaltige Nutzung seien wichtige Voraussetzungen, um die Versorgung auch für künftige Generationen sicherzustellen. Mit dem Großprojekt will das Land rechtzeitig auf steigenden Bedarf und mögliche Auswirkungen längerer Trockenperioden reagieren.

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