Medienbericht
Vertraute von LH-Stv. Haimbuchner bekamen Luxus-Sozialwohnungen zugeschanzt
Laut Bericht im STANDARD sollen zwei Vertraute von FPÖ-Wohnbaulandesrat Manfred Haimbuchner 2012 Wohnungen einer landeseigenen Gesellschaft zu auffallend günstigen Konditionen erworben haben. Eine Mitarbeiterin seines Büros, die selbst für Wohnbauförderung zuständig gewesen sei, soll 65.000 Euro an Förderungen aus Steuergeld erhalten haben. Eine ehemalige FPÖ-Abgeordnete und Primarärztin, Brigitte P. soll laut Bericht ein 160 Quadratmeter großes Penthouse um 536.000 Euro gekauft haben. Beide Wohnungen sollen beste Innenstadt-Lage haben.
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Keine Stellungnahmen
Die Wohnungen sollen aus dem Bestand der inzwischen aufgelösten OGW stammen, einer ehemaligen Tochter der Energie AG, die sich mittlerweile im Besitz der LAWOG befindet.
DER STANDARD hätte von der Lawog gerne erfahren, inwieweit die Wohnungen im Jahr 2012 öffentlich vermarktet wurden, ehe sie an die beiden Haimbuchner-Vertrauten gingen – und ob bei den Käuferinnen Wohnungsbedarf und Einkommen geprüft worden sind, wie es das Gesetz erfordert. Weil die Vergaben damals von einer anderen Genossenschaft durchgeführt wurden, heißt es von der Lawog nur: "Dazu können wir keine Stellungnahme abgeben."
Die Büromitarbeiterin reagierte gar nicht auf die Nachfrage.
LR Martin Winkler (SPÖ) fordert die Offenlegung aller Vergabe-, Bewertungs- und Förderakten und eine unabhängige Sonderprüfung.
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