Sprint in Andalusien

Visma-Talent Matthew Brennan holt fünften Vuelta-Erfolg

Matthew Brennan reißt im gelb-schwarzen Visma-Trikot mit geballter Faust jubelnd die Hand hoch, während er die Ziellinie überquert.
© EPA
Visma-Youngster Matthew Brennan sprintet bei der Vuelta a Espana in Sevilla zu seinem fünften Etappensieg. Österreicher Felix Gall verteidigt Gesamtrang zwei vor dem Zeitfahren.
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Der britische Radprofi Matthew Brennan hat seine spektakuläre Premieren-Vorstellung bei der Vuelta a Espana nahtlos fortgesetzt. Der erst 21-jährige Profi aus der Visma-Mannschaft sicherte sich am Mittwoch auf dem flachen 17. Teilstück über 185 Kilometer von Dos Hermanas nach Sevilla im Massensprint seinen bereits fünften Etappenerfolg. Brennan verwies den Belgier Jordi Meeus vom Team Red Bull sowie den Dänen Magnus Cort auf die Plätze zwei und drei. Perfekt vorbereitet wurde der Coup erneut von Star-Anfahrer Wout van Aert, der im Verlauf der Rundfahrt selbst schon zwei Tageserfolge verbuchen konnte.

Schweigen vor dem Sturm für Felix Gall vor dem Zeitfahren

Für die Favoriten auf den Gesamtsieg verlief das Teilstück nach Andalusien ohne Zwischenfälle. Der Osttiroler Felix Gall rollte sicher im Hauptfeld ins Ziel und geht als Gesamtzweiter mit einem Rückstand von 2:06 Minuten auf das Rote Trikot von Enric Mas in das entscheidende Einzelzeitfahren am morgigen Donnerstag. Der Kletter-Spezialist rechnet auf dem 32 Kilometer langen Kurs von El Puerto de Santa Maria nach Jerez de la Frontera allerdings mit Zeitverlusten auf Spitzenreiter Mas und den drittplatzierten Primoz Roglic. Der slowenische Zeitfahr-Olympiasieger liegt im Gesamtklassement lediglich vier Sekunden hinter dem Österreicher.

Entscheidende Tage um das Vuelta-Podest stehen bevor

An den verbleibenden vier Tagen der Rundfahrt bietet sich Brennan lediglich beim Finale in Granada noch eine Chance auf ein weiteres Erreichen des obersten Treppchens. Unterdessen richtet sich die volle Aufmerksamkeit der Gesamtwertung-Anwärter auf den Kampf gegen die Uhr. Nach dem Zeitfahren stehen noch zwei schwere Bergetappen sowie der anspruchsvolle Rundkurs in Granada auf dem Programm.

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