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Vor LASK-Duell: Liverpool schießt sich in Fahrt

UEFA Champions League - Liverpool v Atletico Madrid LIVERPOOL, ENGLAND, SEPTEMBER 9: GOAL 1-1, Dominik Szoboszlai of Liverpool goal celebration with Ronald Araujo of Liverpool after scoring a goal to make the score 1-1 during The UEFA Champions League match in The League Phase between Liverpool v Atletico Madrid at Anfield Stadium, Liverpool, England, on September 9. Photo by Daniel Weir Liverpool Anfield Stadium England Copyright: xDanielxWeir/SportsxPressxPhotox Sportspressphoto_SPR226900
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Zweiter Sieg in Folge für Neo-Coach Andoni Iraola zeigt: Linzer müssen gewarnt sein.
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Trotz drei Transfers jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke in den letzten beiden Jahren – namentlich Alexander Isak (145 Mio. Euro), Florian Wirtz und Bradley Barcola (beide 125 Mio. Euro) – kam der Premier-League-Meister von 2024/25 in der letzten Saison und zum Auftakt der Ära Iraola nicht so richtig in die Gänge.

Die Liga startete der Spanier mit jeweils zwei Toren gegen Newcastle und Oliver Glasners Nottingham, allerdings kassierte man auch in beiden Partien zwei. Vor allem im Mittelfeld offenbarte der LFC massive Lücken.

Iraolas Reds finden langsam in die Spur

Bei Bournemouth dauerte es 2023 neun Ligaspiele, ehe das System von Iraola griff. Höhere Qualität bedeutet bessere Umsetzung, weshalb die Reds schon nach vier Partien wie eine kohärentere Pressing-Einheit wirken.

Ipswich wurde dank zwei Isak-Treffer 2:0 besiegt, das erste Statement folgte jetzt aber in der Königsklasse. Atletico Madrid ist einer der größten Namen im Weltfußball. Trotz frühem 0:1-Rückstand durch Marcos Llorente (17.), der sein fünftes Tor im dritten Spiel an der Anfield Road erzielte, ließ sich Liverpool nicht beirren.

LASK gegen Liverpool nicht chancenlos

Mit hohem Pressing und viel Intensität drehten sie die Partie durch Ex-Salzburger Dominik Szoboszlai (40.) und Alexis Mac Allister (50.), mit weiteren verhauten Topchancen durch Neu-Juwel Barcola.

Die Leistung zeigte: Vor dem direkten Duell in der Königsklasse am 14. Oktober (18.45 Uhr in der Oberösterreich Arena) braucht es einen LASK auch Top-Niveau.

Doch auch wenn die Hürde hoch erscheint, so ist sie nicht unüberwindbar. Liverpool präsentierte defensiv erneut große Lücken, in die die schnellen Angreifer der Linzer starten können.

Drei Bundesliga-Spiele als Generalprobe

Während Dietmar Kühbauers Truppe dazwischen gegen Sturm, Hartberg (beide auswärts) und Rapid (heim) antritt, haben die Reds im selben Zeitraum vier Partien und nur drei Tage davor den Liga-Kracher gegen Manchester City.

ABD0167_20260901 - WOLFSBERG - ÖSTERREICH: Trainer Dietmar Kühbauer (LASK Linz) am Dienstag, 01. September 2026, während der Admiral Bundesliga-Begegnung der 4. Runde des Grunddurchgangs zwischen RZ Pellets WAC und LASK Linz n Wolfsberg. - FOTO: APA/WOLFGANG JANNACH
Dietmar Kühbauer trifft auf seinen Libelingsverein © APA/WOLFGANG JANNACH

Und wenn man von einem ausgehen kann, dann, dass Kühbauer den LASK gegen "sein Team", von dem er seit Kindertagen Fan ist, perfekt einstellen wird. Am besten ohne der fehlenden Kaltschnäuzigkeit wie gegen AEK Athen im Gepäck.

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