Ohne Display

Wiener Start-up bringt Kindern Sprachen bei

Kind spielt an einem Tisch mit dem sprachgesteuerten Lernspielzeug Plappi in einem Kinderzimmer.
© Plappi
Herkömmliche Apps zum Sprachenlernen fesseln Kinder meist stundenlang an das Tablet oder Smartphone. Ein neues Unternehmen aus Wien bricht nun gezielt mit diesem Konzept.
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Der sprachgesteuerte Lernbegleiter namens Plappi bringt Kinder im Alter von 2 bis 15 Jahren spielerisch zum aktiven Reden, ganz ohne Display. Am 24. Juni läuft die Finanzierung dafür auf der Plattform Kickstarter an.

Sprechen statt starren

Das innovative Gerät setzt komplett auf die menschliche Stimme. Es hört den Kleinen zu, antwortet direkt und erzählt personalisierte, zweisprachige Geschichten. Auf diese Weise wird das aktive Reden gefördert. "Sprache ist die Brücke zu den eigenen Wurzeln. Wir wollten ein Gerät, das Kinder zum Reden bringt – nicht zum Starren", meint Plappi-Gründer Nemanja Klincov.

Sicherheit im Kinderzimmer

Ein großer Vorteil des neuen Systems liegt im Schutz der Privatsphäre für die gesamte Familie. "Plappi ist bildschirmfrei und kamerafrei. Eltern müssen sich keine Sorgen machen, was ihr Kind sieht oder wer zusieht", betont Klincov.

Millionen-Projekt aus Österreich

Insgesamt soll der smarte Begleiter 27 verschiedene Sprachen beherrschen. Die gesamte Forschung und Entwicklung findet in Österreich statt. Das Projekt hat ein Volumen von rund 1,4 Millionen Euro. Für die Finanzierung wurden bereits entsprechende Förderungen bei der Forschungsförderungsgesellschaft FFG sowie beim Austria Wirtschaftsservice aws beantragt.

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