Frenkie Schinkels:

Wozu das Theater um Alaba?

Riesen-Hype um unsere Stars
© TZÖsterreich/Fuhrich
Der oe24-Experte über die Ausnahmestellung unseres Kapitäns.
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Gut eine Woche vor unserem ersten Gruppenspiel gegen Jordanien dreht sich gefühlt alles um David Alaba. Wie bereits an dieser Stelle angemerkt: Mit dem Ausfall von Christoph Baumgartner ist der Worst Case bereits eingetreten – Baumi ist nicht zu ersetzen, Alaba hingegen schon. Für Außenstehende mag es irritierend aussehen, dass David die ersten Trainingseinheiten in den USA nicht mit der Mannschaft, sondern alleine absolviert hat, quasi mit einer Sonderbetreuung.

Alaba ist einfach nicht fit

Mit Superstar-Status hat das allerdings nichts zu tun: Unser Kapitän ist einfach nicht fit. David ist zweifellos ein wichtiger Bestandteil unseres Teams. Aber ich fürchte, wir konzentrieren uns zu sehr auf diesen Starspieler.

Am Spielfeld ist er wie gesagt nicht unersetzbar, es wäre geradezu fahrlässig, alles auf die Karte Alaba zu setzen.

Bei allem Respekt: Jordanien ist kein Gegner auf Augenhöhe. Für Millionenstars wie Marko Arnautovic, Konrad Laimer oder Marcel Sabitzer ist die erste Partie das perfekte Aufbau-Match, um ins Turnier zu finden. Einen angenehmeren Gegner kann sich übrigens auch ein David Alaba nicht wünschen.

Gegen Jordanien MÜSSEN wir gewinnen, und dazu müssen elf topfitte Spieler ran.

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