Der frischgebackene US-Open-Sieger war beim Davis Cup direkt für Deutschland im Einsatz. Wenig überraschend wurde Kroatien mit 3:1 besiegt. Maßgeblichen Anteil daran hatte natürlich auch Zverev, er holte gleich zwei Einzelsiege.
Gespielt wurde im deutschen Halle, der Heimvorteil trug die Auswahl auch zum Einzug in die Finale-8. Doch genau hier holt der 29-Jährige mit Kritik aus.
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"Halle war für mich der echte Davis Cup. Das, was wir in Bologna spielen, hat für mich mit Davis Cup nichts zu tun", so Zverev. Und weiter: "Das, was wir nun in Bologna spielen, ist großer Mist. Ich hoffe, der Weltverband wacht endlich mal auf und kehrt zum alten Modus zurück. Nicht jeder Wettbewerb muss sich um Geld drehen. Der Davis Cup ist Historie und nicht Geld."
Vierter Streich in Folge für Italien?
Seit 2019 wird der Davis Cup unter den besten acht Teams an einem zentralen Ort ausgespielt. Fünfmal in Folge war es Spanien (zweimal Madrid, dreimal Malaga), dieses Jahr geht es zum zweiten Mal in Folge nach Bologna.
Im letzten Jahr wurde im Viertelfinale Österreich geschlagen, die sich mit Heimvorteil wohl auch etwas mehr erhofft hätten. Neutral war der Boden in Italien damals nicht.
Wohl sehr zur Freude der Italiener, die die letzten drei Ausgaben gewinnen konnten und sich auch 2026 auf Heimvorteil freuen dürfen.
Mit im Finale stehen noch Spanien, Tschechien, Kanada, Großbritannien und Südkorea.
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