2. Generation bestellbar

Das kostet der neue Audi A1 Sportback

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Einstiegsmodell der Marke mit den Vier Ringen geht an den Start.

Derzeit feiert der brandneue A1 Sportback auf dem Pariser Autosalon 2018 (bis 14. Oktober) seine Weltpremiere. Dort ist er neben dem SQ2, dem neuen Q3 und dem Elektro-SUV e-tron der große Star am Messestand von Audi. Im Rahmen der Automesse hat die Marke mit den Vier Ringen auch den Einstiegspreis der zweiten Generation seines Einstiegsmodells verraten. In Österreich ist der neue A1 Sportback ab 22.700 Euro zu haben.

Das kostet der neue Audi A1 Sportback
© Audi AG
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Nur mehr als „Sportback“

Ein gutes Jahr nach dem Seat Ibiza und über ein halbes Jahr nach dem VW Polo darf nun also auch der A1 die neue Volkswagen-Konzernplattform für Kleinwagen (MQB A0) nutzen. Der Kleinwagen kommt nur noch mit dem Namenszusatz „Sportback“ auf den Markt, was nichts anderes bedeutet, als dass er ab sofort nur mehr als Fünftürer zu haben ist. Da die erste Generation des Audi-Einstiegsmodells bereits vor acht Jahren auf den Markt kam, ist es höchste Zeit für einen Nachfolger. Schließlich hat die aktuelle Mini-Generation, die es seit drei Jahren gibt, heuer bereits ihr erstes Facelift erhalten. Der (noch aktuelle) A1 war für ein Auto also schon fast ein Methusalem. Doch damit ist nun Schluss.

Abmessungen und Design

Die neue Plattform tut nicht nur der Optik, sondern auch den Platzverhältnissen gut. Der Radstand des nun 4,03 m langen, 1,74 m breiten und 1,41 m hohen Autos wächst um stolze 9,5 cm, was für ein deutlich größeres Fondabteil sorgt. Auch der Längen- (+ 5,6 cm) und der Breitenzuwachs wirken sich im Innenraum sehr positiv aus. Das Kofferraumvolumen legt um 65 Liter auf 335 Liter zu. Bei umgeklappten Rücksitzen wächst der Laderaum auf 1.090 Liter. Damit ist der A1 zwar nicht ganz so ladefreudig wie der Polo (351 bis 1.125 Liter), für diese Klasse ist der Kofferraum aber dennoch sehr groß. Optisch macht der A1 vor allem vorne einen großen Sprung. Der riesige Singleframe-Grill könnte auch von A6 oder A7 Sportback stammen. Auch die (optionalen) LED-Scheinwerfer tragen das von den großen Markenbrüdern bekannte Tagfahrlicht in Balkenform. Unter den „Augen“ gibt es große Lufteinlässe, die den sportlichen Eindruck unterstreichen. Optisches Highlight sind jedoch die drei Lufteinlass-Schlitze zwischen Grill und Motorhaube. Sie sollen an den legendären Sport Quattro des Jahres 1984 erinnern. Hyundai setzt beim Kona übrigens auf ein ähnliches Designelement. In der Seitenansicht wirkt der A1 jetzt nicht mehr so gestaucht und damit deutlich eleganter. In Höhe der Türgriffe verläuft eine Lichtkante, oberhalb des Schwellers gibt es einen Einzug. Die C-Säule erinnert wiederum an den Q2, das Dach ist auf Wunsch in Kontrastfarbe lackiert. Hinten erinnert die neue Generation am stärksten an den Vorgänger. Hier setzen vor allem der Diffusoreinsatz in der Heckschürze und die LED-Rückleuchten, deren Tagfahrlicht-Grafik ebenfalls in Balkenform ausgeführt ist, Akzente. Sichtbare Endrohre gibt es übrigens nur mehr bei der Top-Motorisierung. Je nach Ausstattungslinie – Basis, advanced oder S line – sind die Anbauteile unterschiedlich ausgeführt.

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Innenraum und Connectivity

Im Innenraum ist der A1 nicht mehr wiederzuerkennen. Hier zieht endlich modernste Technik ein. Der angestaubte Vorgänger war diesbezüglich so gar nicht mehr auf Höhe der Zeit. Das 10,25 Zoll große virtual cockpit (digitales Kombiinstrument) gehört bei der neuen Generation zur Serienausstattung. Wenn man sich für das große MMI-Infotainment mit Navi entscheidet, werden auch die Karten hinter dem Lenkrad eingeblendet. Ein Touchscreen in der Mittelkonsole, der extrem stark zum Fahrer geneigt ist, ist ebenfalls immer an Bord. Hier gibt es aber drei verschiedene Größen. Das Einstiegs-Infotainment heißt „MMI Radio“ und verfügt u.a. über eine Bluetooth-Schnittstelle. Die mittlere Variante "MMI Radio Plus" setzt bereits auf einen 8,8 Zoll großen Touchscreen, der wie im neuen A6 auch Handschrift erkennt und auf Touchbefehle mit haptischen Feedback reagiert. Bei der Top-Variante "MMI Navigation plus" dürfen sich die Fahrer über einen 10,1 Zoll großen Touchscreen freuen. Hier sind u.a. auch Echtzeitverkehrsdaten, Hybridroutenführung, Vorschläge für interessante Plätze oder die Anzeige von freien Parkplätzen mit dabei. Positiv: Die Klimaanalge wird über ein separates Bedienfeld mit echten Tasten gesteuert. Viele funktionen können auch über das Multifunktionslenkrad bedient werden. Beim Connectivity Paket ist neben der Smartphone-Integration (Android Auto und Apple CarPlay) auch eine induktive Ladeschale für kompatible Handys mit an Bord. Wer sich die Audi connect Dienste gönnt, bekommt nützliche Infos wie Wetterbericht, aktuelle Spritpreise, etc. in den A1 geliefert. Für Musikfreunde bietet Audi ein Soundystem von Bang & Olufsen an. Mit den Linien „Interieur advanced“, „Interieur design selection“ und „Interieur S line“ bietet Audi zusätzlich Möglichkeiten, Farben und Materialien frei nach dem persönlichen Geschmack auszuwählen.

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Assistenzsysteme

Bei den Assistenzsystemen kann der Kleinwagen dank des modernen MQB A0-Baukastens ebenfalls aus dem Vollen schöpfen. Wie bei Ibiza und Polo ist nun sogar teilautonomes Fahren auf der Autobahn oder im Stop&Go-Verkehr möglich. Zu den wichtigsten aktiven Helfern zählen der Spurhalteassistent, ein Geschwindigkeitsbegrenzer, der Kollisionswarner mit Fußgängererkennung, der Notbremsassistent und der automatische Abstandshalter. Wer beim Einparken seine Schwierigkeiten hat, darf sich über die erstmals im A1 verfügbare „Einparkhilfe plus“ inklusive Rückfahrkamera freuen. Zudem warnt das System akustisch und optisch auch vor kleinen Objekten, die sich vor oder hinter dem Auto befinden. Optional gibt es für den neuen A1 Sportback auch das Fahrdynamiksystem Audi drive select . Mit ihm lassen sich vier Modi (auto, dynamic, efficiency und individual) zur Beeinflussung der Fahrcharakteristik - Gasannahme, Schaltzeiten, Sound, etc. - wählen.

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Antrieb

Audi bietet den A1 Sportback bei der Markteinführung nur mit Benzinern an. Die Motoren sind bereits alle aus anderen Konzernmodellen bekannt. Los geht es mit dem 1,0 Liter Dreizylinder-Benziner, der in zwei Leistungsstufen erhältlich ist: Als 25 TFSI leistet er 95 PS und bietet 175 Nm, im 30 TFSI bringt es das Triebwerk auf 116 PS und 200 Nm. Darüber rangiert der 1,5 Vierzylinder-Turbo mit 150 PS und 250 Nm. Dieser machte in unserem Test des VW Golf 1,5 TSI eine hervorragende Figur. Vorläufiges A1-Top-Modell ist der 40 TFSI, der auf den Motor des Polo GTI setzt. Wie beim Wolfsburger leistet der aufgeladene 2,0 Liter Benziner auch hier 200 PS und wuchtet ein Drehmoment von 320 Nm auf die Kurbelwelle. Das Top-Triebwerk ist serienmäßig an ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt. Alle anderen Motoren sind serienmäßig mit einem manuellen Getriebe ausgestattet, sind auf Wunsch aber auch mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Wie bei allen Audi-Modellen heißt die Automatik nicht DSG sondern S tronic. Später dürfte es auch wieder einen scharfen S1 mit Allrad geben.

>>>Nachlesen:  Das ist der völlig neue Audi A1

Verfügbarkeit

Der Bestellstart für den neuen A1 Sportback ist soeben erfolgt. Der Einstiegspreis von 22.700 Euro fällt höher aus als bisher. Das liegt vor allem an der besseren Serienausstattung (virtual cockpit, etc.) und dem Entfall des Dreitürers. Zu den Kunden sollen die ersten neuen A1-Modelle noch im Herbst 2018 rollen. Die Preise für die weiteren Modelle werden in Kürze veröffentlicht.

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© Audi
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Germane aus Spanien

Gebaut wird der Newcomer im Seat-Werk im spanischen Martorell (siehe Foto). Dort lief bisher der Q3 vom Band, doch dieser wird nun im ungarischen Györ gefertigt.

Noch mehr Infos über Audi finden Sie in unserem Marken-Channel.

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