Abholzung gefährdet Touristenattraktion Mara
Jedes Jahr strömen tausende Besucher an den Fluss, um das Naturschauspiel der Wanderung tausender Gnus von ihren Weideplätzen in der tansanischen Serengeti in den kenianischen Nationalpark Massai Mara, zu beobachten. Riesige Herden durchqueren dann den Fluss.
Der UNEP-Studie zufolge droht der Mara-Fluss jedoch langfristig auszutrocknen, wenn die Quellen im Mau-Forest versiegen. Damit wäre das gesamte Ökosystem der Massai Mara mit seinem reichen Tierleben bedroht. "In den kommenden fünf Jahren drohen Wassermangel, Viehsterben und schlechtere Ernten", warnte Henry Ndede, ein Mitarbeiter der Studie. Aus den Flüssen mit Quellen im Mau Forest wird auch der Lake Victoria gespeist, der größte See Afrikas mit großem Vogelreichtum.
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