ATX startet etwas leichter

Die Wiener Börse hat sich am Freitag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit leichterer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.473,87 Punkten nach 2.486,88 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Minus von 13,01 Punkten bzw. 0,52 Prozent.

Jüngste Meldungen über ein mögliches Ende des Anleihekaufprogramms der US-Notenbank (Fed) zur Stützung der US-Wirtschaft haben die Stimmung an den internationalen Börsen etwas eingetrübt, hieß es aus dem Markt. Datenseitig könnten die am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Arbeitsmarktdaten aus den USA für Bewegung sorgen. Jüngste Indikationen deuten ein positives Überraschungspotenzial an, schreiben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Auf Unternehmensebene sind Nachrichten für den heimischen Markt bisher ausgeblieben. Unter den Einzelwerten grenzten Zumtobel ihr kräftiges Auftaktplus ein und notierten mit einem Aufschlag von 1,84 Prozent auf 10,81 Euro. Die Titel waren am Donnerstag um 3,02 Prozent leichter aus dem Handel gegangen. Palfinger-Aktien, die am Vortag zu den schwächsten Werten gezählt hatten, kletterten am heutigen Freitag um 1,85 Prozent auf 17,32 Euro ans obere Ende der Kurstafel.

In einem gut behaupteten europäischen Branchenumfeld schwächten sich Erste Group um 1,47 Prozent auf 24,84 Euro ab und Raiffeisen ermäßigten sich um 0,59 Prozent auf 32,71 Euro. Das Indexschwergewicht voestalpine zählte mit einem Minus von 1,43 Prozent auf 28,30 Euro ebenfalls zu den schwächsten Werten.