BASF investiert Milliarden in chinesischen Großstandort

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Der deutsche Chemieriese BASF kann künftig noch mehr Chemieprodukte für den boomenden chinesischen Markt vor Ort produzieren. BASF schloss jetzt die zweite Phase eines milliardenschweren Investitionsprojekts zum Ausbau seines Großstandorts im chinesischen Nanjing ab.

In die Erweiterung des Anlagenkomplexes investierten BASF und sein chinesischer Partner, der Petrochemiekonzern Sinopec, zusammen 1,4 Mrd. Dollar, wie beide Unternehmen mitteilten. Nanjing ist der wichtigste Standort von BASF in China.

Unter anderem bauten die beiden Unternehmen dort ihre petrochemische Basisanlage, einen Steamcracker, auf eine Produktionskapazität von 740.000 Tonnen Ethylen pro Jahr aus. Cracker, die lange Kohlenwasserstoff-Moleküle in die verschiedensten Basischemikalien aufspalten, gelten als das Herzstück großer Chemie-Anlagenkomplexe. BASF und Sinopec erweiterten zudem ihre Produktion von Ethylenoxid, einer wichtigen Ausgangschemikalie für viele Produkte wie etwa Waschmittel.

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