Baubranche verbucht im Juli Auftragsrückgang

Das deutsche Bauhauptgewerbe hat im Juli weniger Aufträge erhalten als vor einem Jahr. Betriebe mit 20 Mitarbeitern und mehr verzeichneten im Jahresvergleich preisbereinigt einen Rückgang des Bestellvolumens um 2,9 Prozent. Die Nachfrage im Hochbau habe dabei zwar um 4,5 Prozent zu-, im Tiefbau hingegen 9,1 Prozent abgenommen.

Das deutsche Bauhauptgewerbe hat im Juli weniger Aufträge erhalten als vor einem Jahr. Betriebe mit 20 Mitarbeitern und mehr verzeichneten im Jahresvergleich preisbereinigt einen Rückgang des Bestellvolumens um 2,9 Prozent. Die Nachfrage im Hochbau habe dabei zwar um 4,5 Prozent zu-, im Tiefbau hingegen 9,1 Prozent abgenommen.

Auch beim Umsatz musste die Branche im Juli einen Dämpfer hinnehmen: Die Einnahmen sanken binnen Jahresfrist um 1,9 Prozent auf rund acht Mrd. Euro. Ende des Monats zählten die Betriebe des Hoch- und Tiefbaus 705.000 Mitarbeiter, 1,6 Prozent weniger als Ende Juli 2009.

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres lagen die Auftragseingänge aber mit einem Plus von preisbereinigt 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Gesamtumsatz unterschritt den Wert des Krisenjahres 2009 mit 40,2 Milliarden Euro jedoch deutlich um 5,9 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter ging in diesem Zeitraum um 1,1 Prozent zurück.

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