Signa-Pleite

Benko-Verfahren: Am Montag geht's um 1,7 Milliarden Euro

Im Insolvenzverfahren gegen die von Immobilienunternehmer René Benko einst mitgegründete Laura Privatstiftung findet Montagnachmittag am Landesgericht Innsbruck die erste Prüfungstagsatzung statt. 

Rund 1,7 Mrd. Euro an Forderungen wurden im Vorfeld angemeldet. Es sei davon auszugehen, dass nur ein "geringer Teil" davon anerkannt werde, erklärte Masseverwalter Stefan Geiler.

Die nicht-öffentliche Verhandlung dürfte nur rund eine halbe Stunde bis maximal eine Stunde dauern. Mehr als 30 Gläubiger meldeten Forderungen an. Den überwiegenden Teil, was das Volumen betrifft, machen solche von arabischen Fonds aus. Dem Signa-Gläubiger Mubadala aus Abu Dhabi war zuletzt in einem Schiedsverfahren etwas mehr als 700 Mio. Euro zugesprochen worden. Dies führte letztlich dazu, dass die Laura Privatstiftung einen Eigenantrag auf Insolvenzeröffnung einbrachte.

Die Privatstiftung war von den Stiftern René Benko und seiner Mutter Ingeborg Benko im Dezember 2006 gegründet und Anfang 2007 im Firmenbuch registriert worden. Über die Jahre erfolgten viele Änderungen der Stiftungsurkunde. Im Rahmen einer dieser Änderungen schied der inzwischen insolvente und in Untersuchungshaft sitzende Benko aus der Gruppe der Begünstigten aus.

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