BEWAG verkauft Windtochter doch nicht
Das Unternehmen solle nun nicht "als Ganzes", sondern in einzelnen Projekten verkauft werden, erklärten die BEWAG-Vorstände Hans Lukits und Josef Münzenrieder am 31. Juli in einer Aussendung. Die BEWAG habe von ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht hat. Einer Fristverlängerung könne man nicht zustimmen.
Die Entscheidung des Unternehmens bezeichnete Landeshauptmann Franz Steindl (V) als "vernünftig und richtig". "Es wäre unverantwortlich gewesen, wenn man dieses Asset an einen Käufer veräußert, wenn dieser wesentliche Bedingungen nicht erfüllt", so Steindl. Der Verkauf der BEWAG-Tochter müsse für das Burgenland ein Gewinn sein.
Kritik kam jedoch von der Plattform Freie Bürgerlisten (FBL): Es sei klar, dass das Land Geld brauche. Man versuche, "Silber zu verkaufen". Dies gehe jetzt "anscheinend doch nicht so über die Bühne, wie man es sich vorstellt", betonte Manfred Kölly von der FBL. Man vermute, dass das Geschäft nicht den erwünschten Preis einbringe.
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