Bilfinger schafft Jahresziel

Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger hat dank eines Schlussspurts zum Jahresende sein Gewinnziel erreicht. Den Aktionären versprach das Management eine unveränderte Dividende von drei Euro je Aktie. Im vierten Quartal sei der bereinigte operative Gewinn (Ebita) um 32 Prozent auf 156 Mio. Euro gestiegen, teilte das MDax-Unternehmen mit.

Die bei den Kunden abgerechnete Leistung lag in den Monaten Oktober bis Dezember bei 2,27 Mrd. Euro - ein leichtes Minus von einem Prozent binnen Jahresfrist. Analysten hatten im Schnitt mit 2,38 Mrd. Euro gerechnet.

Durch den kräftigen Anstieg des operativen Gewinns im vierten Quartal schaffte der Konzern im Gesamtjahr sein Ergebnisziel. Bilfinger hatte für 2013 einen bereinigten operativen Gewinn (Ebita) von rund 400 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Erreicht wurden 409 Mio. Euro - ein Plus von sechs Prozent.

Für das laufende Jahr kündigte der Mannheimer Konzern, der vom ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch geleitet wird, deutliche Zuwächse beim bereinigten operativen Gewinn und beim bereinigten Konzernüberschuss an. Dabei setzt Bilfinger auch auf Sparschritte, die den Konzern schlagkräftiger machen sollen. So plant Bilfinger, 2014 und im Folgejahr weltweit 1.250 Stellen in der Verwaltung zu streichen. Die Konzernleistung soll 2014 auf mindestens 9 Mrd. Euro nach 8,5 Mrd. Euro im vergangenen Jahr zulegen.

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