British American Tobacco verkauft weniger Zigaretten

Der weltweit zweitgrößte Zigarettenhersteller British American Tobacco (BAT) hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres weniger Zigaretten verkauft. Neben der schon länger andauernden Zurückhaltung der Raucher in Europa und Nordamerika sank nun auch die Nachfrage in Schwellenländern wie Brasilien und der Türkei, wie das Unternehmen am Mittwoch in London mitteilte.

Die Volumina des Herstellers von Marken wie Lucky Strike, Pall Mall und Dunhill sanken in den ersten drei Quartalen um 1,2 Prozent auf 517 Mrd. An der Londoner Börse verloren BAT-Aktien im frühen Handel rund 1,2 Prozent.

Als Grund führte BAT-Chef Nicandro Durante die wirtschaftlich weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen an: "Die konjunkturelle Erholung bleibt in diesem Jahr fragil und in vielen Teilen der Welt sind die Geschäftsbedingungen weiterhin schwierig." So hätten etwa in Japan und Brasilien Sonderabgaben die Preise nach oben getrieben, was den Schwarzmarkthandel mit Zigaretten begünstigt habe.

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