Chinas Exporte steigen um 2,7 Prozent

Exportweltmeister China bekommt die Schwäche der Weltwirtschaft immer stärker zu spüren. Im August konnte die Volksrepublik die für ihre Wirtschaft zentralen Verkäufe ins Ausland nicht so stark steigern wie erwartet. Die Ausfuhren stiegen um 2,7 Prozent, wie aus am Montag veröffentlichten Statistiken hervorging. Die Prognose lag bei drei Prozent.

Die neuen Zahlen ließen Erwartungen an die Zentralbank wachsen, mit Konjunkturspritzen den Wachstumsmotor wieder runder laufen zu lassen. Dass dieser zunehmend ins Stottern kommt, hatte schon am Sonntag das unerwartet deutlich verlangsamte Industriewachstum signalisiert. Chinas Hauptkunden sind das schuldengeplagte Europa und die wirtschaftlich schwächelnden USA.

Im August fielen Chinas Importe sogar überraschend um 2,6 Prozent, wie aus den Daten vom Montag weiter hervorging. Hier war ein Plus von 3,5 Prozent erwartet worden.

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