Deutscher Biotechkonzern Qiagen baute Gewinn aus

Der Biotechkonzern Qiagen hat im abgelaufenen Quartal von kräftiger Nachfrage nach Analysegeräten und Tuberkulosetests profitiert. Das Unternehmen baute im dritten Jahresviertel seinen bereinigten Gewinn binnen Jahresfrist um zehn Prozent auf 68,4 Mio. Dollar (49,68 Mio. Euro) aus.

Damit übertraf Qiagen die Schätzungen der Analysten, die im Schnitt mit 63,4 Mio. Dollar gerechnet hatten. Das auf Tests zum Nachweis von Krankheiten und Laborgeräte spezialisierte Unternehmen setzte von Juli bis September 323,8 Mio. Dollar um - sechs Prozent mehr ein Jahr zuvor.

Qiagen erreichte im abgelaufenen Quartal mit allen wichtigen Kundengruppen und in allen Regionen Umsatzzuwächse. "In der Molekularen Diagnostik haben wir zweistellige Wachstumsraten beim Umsatz erzielt", erklärte Konzernchef Peer Schatz. Inzwischen sind laut Qiagen weltweit mehr als 1.000 Analysemaschinen des Typs QIAsymphony für Labore installiert worden, die eine Vielzahl von Tests von der Probe bis zum Ergebnis verarbeiten kann. Auch durch Zukäufe hatte Qiagen sein Testangebot ausgeweitet, was auf dem Gerät laufen kann. Ende 2012 waren noch weltweit 750 Maschinen installiert. Zudem verzeichnete der Konzern unter anderem in den USA eine hohe Nachfrage nach seinem Test auf latente Tuberkulose.

"Wir sind weiterhin gut positioniert, um unsere Ziele für das Jahr 2013 zu erreichen", erklärte Schatz. Das 1984 in Düsseldorf gegründete Unternehmen peilt 2013 einen währungsbereinigten Anstieg des Umsatzes von fünf Prozent an.