DIW - Deutsches Wachstum ging im Sommer auf 0,7 Prozent zurück

Die Wirtschaft in Deutschland hat laut Berliner DIW im Sommer stärker an Tempo verloren als bisher gedacht. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sagte am Mittwoch ein Wachstum von 0,7 Prozent im Quartal voraus. Damit sind die Forscher etwas pessimistischer als noch im August, als sie ein Plus von 0,9 Prozent prognostiziert hatten.

Die Wirtschaft in Deutschland hat laut Berliner DIW im Sommer stärker an Tempo verloren als bisher gedacht. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sagte am Mittwoch ein Wachstum von 0,7 Prozent im Quartal voraus. Damit sind die Forscher etwas pessimistischer als noch im August, als sie ein Plus von 0,9 Prozent prognostiziert hatten.

"Der konjunkturelle Aufschwung bleibt zunächst kräftig, das beeindruckende Aufholtempo der letzten Monate wird in der zweiten Jahreshälfte aber nicht erhalten bleiben", sagte DIW-Experte Ferdinand Fichtner.

Demnach hat zuletzt vor allem die Industrie an Schwung verloren habe. Positiv entwickle sich dagegen der private Konsum. "Die Anzahl der Erwerbstätigen übertrifft inzwischen schon die Vorkrisenwerte, die Konjunkturerwartungen der Konsumenten hellen sich spürbar auf", sagte DIW-Konjunkturexperte Vladimir Kuzin. Dies werde dazu beitragen, dass das Wachstum im laufenden dritten Quartal auch von der inländischen Nachfrage gestützt wird.

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