Euro am Nachmittag wenig bewegt

Der Euro hat sich heute, am frühen Mittwochnachmittag, nur wenig von der Stelle bewegt. Gegen 15.00 Uhr notierte der Euro bei 1,3712 US-Dollar. Im Tagesverlauf bewegte sich die Gemeinschaftswährung in einer engen Bandbreite um die Marke von 1,37 Dollar seitwärts.

Spekulationen um weitere geldpolitische Maßnahmen seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) haben den Euro bereits am gestrigen Dienstag unter Druck gesetzt. Zur Wochenmitte konnte er sich nur wenig erholen. Die Anleger warten auf die am Nachmittag anstehende Rede von Jens Weidmann, dem Chef der deutschen Bundesbank.

Nach Reuters-Informationen bereitet die EZB für Juni eine Zinssenkung und weitere Maßnahmen gegen die Euro-Stärke und drohende Deflation vor. Erstmals dürfte auch ein Strafzins für Banken beschlossen werden, wie fünf mit den Beratungen vertraute Personen sagten. "Eine Zinssenkung ist mehr oder weniger sicher", betonte einer der Insider. Laut EZB-Direktor Yves Mersch arbeitet die Zentralbank "mit Hochdruck" an neuen Werkzeugen für ihren Instrumentenkasten.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3719 (zuletzt: 1,3703) Dollar ermittelt und liegt damit -0,52 Prozent oder 0,0072 Einheiten unter dem Ultimowert 2013 von 1,3791 Dollar.

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