Euro/Dollar-Kurs tendiert im frühen Handel seitwärts

Der Euro hat gegen den US-Dollar am Mittwoch im Frühhandel seitwärts tendiert. Um neun Uhr notierte die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,3460 Dollar, nach 1,3454 Dollar beim EZB-Referenzkurs vom Dienstag.

Am Markt wurde auf eine gewisse Abwartehaltung der Anleger vor dem Drei-Jahrestender der EZB verwiesen, im Rahmen dessen sich die Geschäftsbanken der Eurozone erneut für drei Jahre unbegrenzt Mittel zum Niedrigzins von derzeit 1,0 Prozent bei der EZB ausleihen können.

Zwar hätten die Marktteilnehmer den Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) zufolge eine umfangreiche Inanspruchnahme der EZB-Geldspritze bereits teilweise vorweggenommen. Auch nach der Zuteilung sei aber ein freundlicher Euro/Dollar-Kurs möglich, zumal der Euro technisch unterstützt bleibe, wie es in ihrem täglichen Kommentar heißt.

Als zweiten wichtigen Tagespunkt heben die Helaba-Experten die halbjährliche Anhörung des Chefs der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, hervor.

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