Euro etwas schwächer zum US-Dollar

Der Euro hat sich heute, am frühen Donnerstagnachmittag, mit etwas schwächeren Notierungen gezeigt. Gegen 15.00 Uhr notierte der Euro bei 1,3575 US-Dollar.

"Heute sind wir über den gesamten Tag beim Euro-Dollar-Kurs nach unten gedriftet", sagte ein Marktteilnehmer. Ausgelöst wurde die Bewegung am Vorabend durch die wie erwartet ausgefallene Entscheidung der US-Notenbank, die monatlichen Anleihenkäufe um zehn Mrd. US-Dollar zu verringern.

Der Euro rutschte damit unter die 100-Tage-Linie bei 1,3590 US-Dollar, was in weiteren Euro-Verkäufen resultieren könnte. Die jüngsten Turbulenzen der Devisen von Schwellenländern haben sich jedoch etwas gelegt, hieß es weiter aus dem Handel. "Dies könnte jedoch auch die Ruhe vor dem Sturm sein", formulierte der Experte abschließend.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3576 (zuletzt: 1,3608) Dollar ermittelt und liegt damit 1,35 Prozent oder 0,0215 Einheiten unter dem Ultimowert 2013 von 1,3791 Dollar. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,8222 (0,8221) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2247 (1,2255) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 139,50 (139,73) japanischen Yen.

Für die tschechische Krone wurde heute von der EZB ein Richtwert von 27,574 (27,540) Kronen für einen Euro und für den ungarischen Forint von 308,70 (307,37) Forint je Euro ermittelt.

Heute früh lag der Euro noch bei 1,3625 Dollar und bewegte sich im Tagesverlauf in einer Bandbreite von 1,3566 bis 1,3661 Dollar. Der Euro/Dollar-Notenkurs wurde heute von den Banken im Mittel mit 1,3550 (zuletzt: 1,3600) Dollar gestellt. Die Parität Dollar-Yen lag heute etwa um 15.00 Uhr bei 102,73 im Mittel (zuletzt: 102,11).