Euro im frühen Handel knapp unter 1,27 Dollar

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Im Vorfeld der heutigen Zinssitzung der US-Notenbank Fed hat der Euro gegen den US-Dollar am Mittwoch in der Früh seitwärts knapp unter der Marke von 1,27 Dollar tendiert. Um 9.00 Uhr hielt die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,2690 Dollar, nach 1,2619 Dollar beim Vortages-Richtwert der Europäischen Zentralbank (EZB).

Dass sich der Euro gegen den Dollar deutlich über dem jüngsten EZB-Referenzwert halten konnte, wurde von Marktbeobachtern mit der Aussicht auf eine erfolgreiche Regierungsbildung in Athen sowie Spekulationen auf eine abermalige Lockerung der US-Geldpolitik (QE3) begründet.

Eine Aufrechterhaltung der QE3-Erwartungen durch Fed-Chef Ben Bernanke hätte eine Schwächung des Dollar-Außenwertes zur Folge, wenngleich sich eine solche aufgrund der Schuldenkrise nur kurzzeitig im Euro/Dollar-Kurs widerspiegeln würde, schreiben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in ihrem täglichen Devisenkommentar.

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