Euro legt im frühen Handel weiter etwas zu

Der Euro zeigte sich am Mittwoch in der Früh im europäischen Devisenhandel fester gegenüber dem US-Dollar-Richtkurs der EZB vom Dienstag und etwas höher gegenüber dem späten Devisengeschäft in New York. Im asiatischen Geschäft konnte die Gemeinschaftswährung gegenüber dem New Yorker Späthandel weiter etwas an Terrain gewinnen.

Ein vorläufiges Hoch erreichte der Euro bei 1,4287 US-Dollar, während er zuletzt bei 1,4254 US-Dollar notierte. Gegenüber dem japanischen Yen tendierte der Euro unverändert, zum Schweizer Franken und zum britischen Pfund verzeichnete er leichte Zugewinne. Trotz der Bedenken der Finanzanleger vor einer Verschärfung der europäischen Schuldenkrise hat der Euro seine Kurserholung somit fortgesetzt.

"Wir hören nichts von Zinserhöhungen in den USA, während derartige Erwartungen den Euro stützen", erklärte ein Experte. Zuvor hatte der Chef der US-amerikanischen Notenbank, Ben Bernanke, bekräftigt, dass die US-Wirtschaft weiterhin eine geldpolitische Stütze brauche.