Euro nach Draghi-Aussagen schwächer zum Dollar
Die Aussicht auf weiterhin billiges Geld der Europäischen Zentralbank (EZB) drückte etwas auf den Euro-Dollar-Kurs. Notenbankpräsident Mario Draghi bekräftigte "entschieden" das Versprechen dauerhaft niedriger Zinsen. Zudem sagte der oberste Notenbanker im Euroraum: "Ich wäre sehr vorsichtig, dass Ende der Krise der auszurufen". Zuvor hatte die EZB den Leitzins trotz zuletzt niedriger Inflation und schleppender Kreditvergabe auf dem im November beschlossenen Rekordtief von 0,25 Prozent bestätigt und ihre Geldpolitik nicht weiter gelockert.
Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3612 (zuletzt: 1,3594) Dollar ermittelt und liegt damit 1,35 Prozent oder 0,0179 Einheiten unter dem Ultimowert 2013 von 1,3791 Dollar. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,8258 (0,8277) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2368 (1,2383) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 142,92 (142,33) japanischen Yen.
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