Euro legt zum US-Dollar zu

Der Euro hat sich heute, am frühen Dienstagnachmittag, zum US-Dollar höher gezeigt. Gegen 15 Uhr notierte der Euro bei 1,3143 US-Dollar. Ein Marktteilnehmer verwies auf die jüngsten Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi, welche den Euro-Dollar-Kurs unterstützten. Der Notenbankchef sprach auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die wie erwartet ausgefallene Zinsentscheidung.

Derzeit bestehe laut Draghi keine Notwendigkeit für Maßnahmen wie die Einführung negativer Einlagensätze. Vor diesem Hintergrund dürften Zinssenkungsspekulationen vorerst nachlassen, hieß es von Analysten. Dies unterstütze den Euro-Kurs zum Dollar. Am Nachmittag hatte die EZB den Leitzins im Euroraum auf seinem Rekordtief belassen.

Ein wichtiger Punkt sei für den Euro bei 1,3170 US-Dollar, sagte ein Devisenhändler. Impulse werden nun zum Wochenschluss von den wichtigen US-Arbeitsmarktdaten erwartet.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3118 (zuletzt: 1,3067) Dollar ermittelt und liegt damit 0,58 Prozent oder 0,0076 Einheiten unter dem Ultimowert 2012 von 1,3194 Dollar.

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