Europas Leitbörsen im Frühhandel einheitlich im Minus

Die Leitbörsen in Europa haben am Freitag im frühen Handel einheitlich mit Abschlägen tendiert. Der Euro-Stoxx-50 gab ebenfalls leicht um 8,15 Einheiten oder 0,33 Prozent auf 2.452,25 Punkte nach.

Gewinnmitnahmen nach den deutlichen Vortagesgewinnen haben die Börsen Europas zu Wochenschluss in den roten Bereich gedrückt, hieß es vom Markt. Die negativen Vorgaben aus Tokio und von der Wall Street hätten für etwas Belastung gesorgt. Bis zur Veröffentlichung des US-BIP am Nachmittag dürften sich die Anleger eher etwas zurückhalten, sagten Händler. Zudem könnten die anstehenden Chevron-Zahlen sowie das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan noch neue Impulse für die europäischen Börsenparketts liefern.

In einem europäischen Branchenvergleich zeigten sich die zuletzt noch gut gesuchten Banken- und Versicherungswerte in der Verlustzone. Weit unten auf der Kursliste notierten demnach BNP Paribas (minus 3,56 Prozent auf 34,53 Euro) und UniCredit (minus 5,65 Prozent auf 3,606 Euro).