Europas Leitbörsen im Frühhandel mehrheitlich im Plus

Den freundlichen Vorgaben der US-Börsen folgend, haben sich die Leitbörsen in Europa am Freitag im frühen Handel mehrheitlich mit geringfügigen Gewinnen präsentiert. Der Euro-Stoxx-50 fiel um 0,28 Prozent auf 2.909,61 Punkte. Marktbeobachtern zufolge würden die Sorgen um die Inflationsentwicklung in China das Aufwärtspotenzial zum Wochenausklang etwas beschränken.

Zudem belastete die wieder aufflammende Schuldenkrise der Euro-Peripherieländern die Stimmung der Investoren. In der Früh war bekannt geworden, dass die Ratingagentur Moody's die Bonität Irlands erneut um zwei Stufen gesenkt hatte.

Am oberen Ende des Euro-Stoxx-50 lagen die Titel von Siemens. Die Verhandlungen des Unternehmens mit der Deutschen Bahn über den Kauf von Hunderten neuer Züge zum Preis von etwa fünf Mrd. Euro seien Kreisen zufolge erfolgreich beendet worden. Bei diesem Auftrag soll es sich um den größten handeln, den die Bahn bisher vergeben hat. Siemens legten im frühen Handel um 0,84 Prozent auf 93,98 Euro zu.