Europas Leitbörsen legen im Frühhandel zu

Die Leitbörsen in Europa haben am Mittwoch im frühen Handel im Plus tendiert und zeigten sich damit den zweiten Tag in Folge mit höheren Kursen. Der Euro-Stoxx-50 stieg 1,09 Prozent.

Positiv werteten Marktteilnehmer erfreuliche Verbraucherdaten aus Deutschland und die Bemühungen der chinesischen Notenbank einer Liquiditätskrise entgegenzuwirken. Deutschlands Verbraucher präsentieren sich in bester Sommerkauflaune. Das vom Forschungsunternehmen GfK ermittelte Konsumklima erreichte den höchsten Wert seit fast sechs Jahren. In China trat die People's Bank of China den wachsenden Sorgen vor einem Liquiditätsengpass im chinesischen Bankensektor entgegen und versicherte, die Risiken seien kontrollierbar, und der jüngste Anstieg der Geldmarktsätze sei nur vorübergehend

In einer Branchenbetrachtung präsentierten sich Aktien aus den Sektoren Technologie, Energie, Telekommunikation und Banken stark. Tiefer standen hingegen die Rohstofftitel, die mit einem Goldpreis auf dem niedrigsten Niveau seit September 2010 wieder unter Druck geraten sind.

Die SAP-Aktie zog um 3,19 Prozent an. Europas größter Softwarehersteller hält trotz der schwächelnden Konjunktur in Europa an seinen Zielen für das laufende Jahr fest.

Im Energiebereich gewannen RWE um 2,51 Prozent. Deutsche Telekom-Titel legten um 2,03 Prozent zu. Unter den Banken zogen Banco Bilbao um 1,46 Prozent an.