Europas Leitbörsen nach negativen US-Vorgaben mit Kursverlusten

Die Leitbörsen in Europa haben am Mittwoch im frühen Handel einheitlich mit Verlusten tendiert. Marktteilnehmer verwiesen auf negative Wall Street-Vorgaben und einen belastenden Moody´s-Kommentar zu Großbritannien. Um 9.50 Uhr notierte der Euro-Stoxx-50 mit einem Rückgang von 0,86 Prozent.

Schwache US-Vorgaben haben die europäischen Börsen gedrückt. Die Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke über einen nur schlaffen Aufschwung hätten die Stimmung an der Wall Street im späten Handel verdorben und für eine schlechte Vorgabe gesorgt, sagte ein Händler am Morgen.

Die Aussagen der Ratingagentur Moody´s drückten zusätzlich auf die Kurse. Moody´s warnte, dass Großbritannien das Top-Rating wegen eines schwachen Wachstums und der Defizit-Entwicklung verlieren könnte.

Von Unternehmensseite lagen bis dato noch wenige Impulse vor. In einer Branchenbetrachtung präsentierten sich Technologie- und Bankenwerte am schwächsten. Auch Ölaktien standen nach tieferen Rohölpreisen unter Verkaufsdruck.

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