Europas Leitbörsen schließen mehrheitlich tiefer

Die europäischen Leitbörsen haben die Sitzung am Donnerstag mehrheitlich im Minus beendet. Der Euro-Stoxx-50 verlor 0,60 Prozent auf 2.799,98 Einheiten. Für eine klare Tendenz konnten sich Europas Börsen erst entscheiden, als US-Wirtschaftsdaten veröffentlicht wurden. So ist die US-Wirtschaft im Auftaktquartal um 1,8 Prozent und schwächer als erwartet gewachsen.

Belastend wirkte zudem, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) dem Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker zufolge möglicherweise die nächste Kredittranche an Griechenland nicht auszahlen werde. Unter den im Euro-Stoxx-50 gelisteten Werten zählten Credit Agricole (minus 4,56 Prozent auf 10,25 Euro) und UniCredit (minus 2,87 Prozent auf 1,52 Euro) zu den größten Verlierern.

An der Spitze des breit gefassten Euro-Stoxx-Index sprangen Hellenic Telecom um 4,79 Prozent auf 7,00 Euro. Einem Zeitungsbericht zufolge wird die griechische Regierung einen Anteil von zehn Prozent der Hellenic Telecom an die Deutsche Telekom verkaufen.