Europas Leitbörsen schließen uneinheitlich

Die europäischen Leitbörsen sind am Donnerstag nach einem bewegten Handelstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 verbilligte sich um 4,81 Einheiten oder 0,18 Prozent auf 2.661,71 Zähler.

Die überraschend stark ausgefallenen US-Konjunkturdaten konnten die Verluste an Europas Handelsplätzen noch eindämmen und sogar teilweise noch ins Positive drehen. Zuvor standen die Senkung des globalen Wirtschaftsausblicks und die Unsicherheiten um den zukünftigen Kurs der internationalen Notenbanken im Fokus des Anlegerinteresses.

Die Weltbank hat ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf 2,2 Prozent gesenkt. Damit würde man hinter dem Vorjahreswert von 2,3 Prozent zurück bleiben.

US-Konjunkturdaten konnten am Nachmittag durch gute Zahlen einen positiven Impuls setzen. Die Angst, dass zu gute Konjunkturdaten ein mögliches Ende der expansiven Geldpolitik zur Folge haben würden, wurde durch die Daten nicht bekräftigt, hieß es aus dem Handel.

In einem europäischen Branchenvergleich konnten sich Rohstoffwerte als größte Tagesgewinner mit plus 0,97 Prozent an die Spitze setzen. Die Automobilbranche war mit minus 0,67 Prozent der größte Verlierer am heutigen Handelstag.

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Bei den Einzelwerten setzten sich Intesa Sanpaolo mit einem Tagesgewinn von 2,56 Prozent an die Spitze des Kurstableaus. Das untere Ende der Kursliste wurde wie bereits schon zu Mittag von Inditex mit einem Minus von 1,79 Prozent belegt.