Europas Leitbörsen starten einheitlich schwächer

Die Leitbörsen in Europa haben am Freitag im frühen Handel einheitlich schwächer tendiert. Um 10.30 Uhr notierte der Euro-Stoxx-50 1,18 Prozent tiefer bei 2.732,32 Punkte.

Die Leitbörsen in Europa haben am Freitag im frühen Handel einheitlich schwächer tendiert. Um 10.30 Uhr notierte der Euro-Stoxx-50 1,18 Prozent tiefer bei 2.732,32 Punkte.

Die Märkte werden von den anhaltenden geopolitischen Problemen belastet, hieß es aus Börsenkreisen. Der eskalierende Konflikt zwischen Nord- und Südkorea und die Sorge einer Ausweitung der Schuldenkrise in der Eurozone verunsichern die Anleger auf breiter Front. Nach Irland soll einem Pressebericht zufolge nun auch Portugal unter den Rettungsschirm von EU und IWF gedrängt werden.

Diesen Vorgaben entsprechend gaben im Frühhandel vor allem Banken- und Rohstofftitel nach. Stark unter Verkaufsdruck kamen die spanischen Finanzwerte Banko Santander (minus 3,11 Prozent auf 7,58 Euro) und BBVA (minus 3,63 Prozent auf 7,46 Euro).

Sorgen einer rückgängigen Nachfrage aus China brachten Bergbauwerte unter Druck. BHP Billiton gaben 2,68 Prozent auf 2.290 Pence nach, Rio Tito verbilligten sich um 2,34 Prozent auf 4.169,5 Pence.