Europas Leitbörsen weiterhin in der Verlustzone

Die europäischen Aktienmärkte haben am frühen Mittwochnachmittag weiterhin mit Kursverlusten tendiert. Der Euro-Stoxx-50 büßte 1,07 Prozent auf 2.710,23 Punkte ein. Angesichts sehr schwacher Bankenwerte rutschte der Mailänder Leitindex FT-SE MIB um rund zweieinhalb Prozent ab. Marktbeherrschendes Thema blieb am heutigen Handelstag die nach wie vor ungelöste Schuldenproblematik in den USA.

Im Spitzenfeld des Euro-Stoxx-50 fanden sich Vinci, die nach der Vorlage von Umsatzzahlen um 1,86 Prozent anzogen. In der Gewinnzone rangierten auch British American Tobacco (BAT), die in London um 0,91 Prozent auf 2.887 Pence vorrückten.

Stark unter Abgabedruck gerieten unterdessen die Papiere des Schweizer Chemiekonzerns Clariant (minus 13,38 Prozent), der im zweiten Quartal unter dem starken Franken litt. Merck notierten nach der Vorlage von Zahlen ebenfalls klar leichter und rutschten mit einem Minus von 4,62 Prozent ans untere Ende des deutschen Leitindex DAX.