Europas Leitbörsen zu Mittag überwiegend im Minus

Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag im Mittagshandel mit überwiegend leichten Verlusten tendiert. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 verlor 0,49 Prozent auf 2.673,44 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte gegen 12.45 Uhr mit 8.217,66 Punkten und einem Minus von 0,21 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London erhöhte sich moderat um 0,08 Prozent auf 6.591,39 Stellen.

Der DAX hat am Dienstag seine Rally der vergangenen sechs Handelstage zunächst abgebrochen. Nach einem freundlichen Börsenstart wurden rasch Gewinne mitgenommen. Die eingetrübte Stimmung deutscher Finanzexperten belastete ein wenig. Die ZEW-Konjunkturerwartungen waren im Juli erstmals seit April gefallen und fielen um 2,2 Punkte auf 36,3 Zähler. Bankvolkswirte hatten indes mit einem Anstieg auf 40,0 Punkte gerechnet. Die Beurteilung der aktuellen Lage stieg unterdessen um 2,0 Punkte auf 10,6 Zähler.

Nun rücke zunehmend die Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vor dem Repräsentantenhaus am Mittwoch in den Blick, sagte ein Börsianer. Daher erwartet er auch morgen noch eine größere Zurückhaltung der Anleger am Aktienmarkt.

Branchenseitig lag ein überwiegender Teil der Sektoren im Euro-Stoxx-50 im Minus, Gewinne gab es vor allem bei Rohstoffwerten und Autozulieferern. Die Untergruppe Medientitel verlor am stärksten. Der weltweit zweitgrößte Kupferproduzent Aurubis notierte mit plus 4,01 Prozent bei 41,79 Euro. Arcelor Mittal schaffte zu Mittag ein Plus von 0,98 auf 9,32 Euro.

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