Europas Leitbörsen zu Mittag überwiegend schwächer

Die europäischen Aktienmärkte haben am Montag zu Mittag überwiegend tiefer tendiert. Die Verluste hielten sich aber angesichts des verheerenden Erdbebens und der drohenden Atomkatastrophe in Japan in überraschend engen Grenzen. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 gab leicht um 0,15 Prozent auf 2.879,50 Punkte nach.

Die Verluste an den europäischen Aktienmärkten haben sich trotz der Nachwirkungen des Erdbebens in Japan in Grenzen gehalten. Ein Börsianer führte die einigermaßen freundliche Stimmung an den Märkten darauf zurück, dass ungeachtet der Naturkatastrophe die wirtschaftlichen Fundamentaldaten nach wie vor gut und die Liquidität hoch seien.

Unter Druck gerieten angesichts der immensen Schäden in Japan die Versicherer. Verluste mussten auch die Papiere von Atomkonzernen hinnehmen, nachdem die Diskussion um die Kernkraft nach den Unfällen in japanischen Kraftwerken neu entbrannt ist. Weiterhin stark präsentierte sich hingegen der Banken-Sektor.