Eurozone wies im Mai ausgeglichene Handelsbilanz aus

Die Eurozone wies im Mai 2011 praktisch eine ausgeglichene Handelsbilanz aus. Die 17 Mitgliedsländer der Währungsunion verzeichneten Einfuhren von 147,0 Mrd. Euro und Ausfuhren von 146,4 Mrd. Euro.

Vor einem Jahr hatte es noch ein Defizit von 4,9 Mrd. Euro gegeben. Die EU-27 wiesen nach ersten Zahlen von Eurostat ein Handelsbilanzdefizit von 13,2 Mrd. Euro auf. Zwölf Monate zuvor hatte das Defizit noch 16,0 Mrd. Euro betragen.

Von Jänner bis April 2011 nahm das Defizit der EU-27 beim Handel mit Energie deutlich zu (-124,4 Mrd. Euro gegenüber -94,4 Mrd. Euro in den ersten vier Monaten 2010), während der Überschuss für Industrieerzeugnisse (+69,6 Mrd. gegenüber +50,0 Mrd.) deutlich stieg. Die höchsten Steigerungen gab es bei den Ausfuhren in die Türkei (+42 Prozent), für Einfuhren wurden die höchsten Zunahmen mit Russland (+35 Prozent) verzeichnet. Den höchsten Überschuss bei den EU-Ländern von Jänner bis April 2011 erzielte Deutschland mit 51,3 Mrd. Euro.

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