Dow Jones verliert 0,46 Prozent

US-Börsen

Dow Jones verliert 0,46 Prozent

Der Dow Jones Industrial Index gab leicht um 82,91 Punkte oder 0,46 Prozent nach.

Die New Yorker Börse hat am Montag etwas tiefer geschlossen. Die Ungewissheit hinsichtlich des Zeitpunktes einer Leitzinserhöhung in den USA hat die Wall Street auch zum Wochenauftakt belastet. Bereits am Freitag hatten gute Arbeitsmarktdaten die Befürchtungen hinsichtlich eines baldigen Zinsschritts der US-Notenbank Fed verstärkt. Das Billiggeld der Fed gilt als einer der wesentlichen Treiber der Aktienmarktrally der vergangenen Jahre.

Der Dow Jones Industrial Index gab leicht um 82,91 Punkte oder 0,46 Prozent auf 17.766,55 Einheiten nach. Der S&P-500 Index fiel 13,55 Punkte oder 0,65 Prozent auf 2.079,28 Zähler. Der Nasdaq Composite Index ermäßigte sich um 46,83 Einheiten oder 0,92 Prozent auf 5.021,63 Zähler zu.

Marktteilnehmer sprachen zudem von einem impulsarmen Wochenstart an der Wall Street. Sowohl von der Konjunkturfront als auch von Unternehmensseite fehlten die großen Nachrichten.

Erst in der laufenden Woche werden auf der Konjunkturebene wichtige Bericht zur Verbraucherstimmung und Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Beide sollten Hinweise auf eine Wirtschaftsverbesserung geben.

Im Dow Jones gaben Intel mit minus von 1,70 Prozent am deutlichsten nach. Travelers verloren 1,56 Prozent. Drittschwächster Wert war IBM (minus 1,23 Prozent). Am anderen Ende der Kursliste gewannen ExxonMobil um 0,68 Prozent.

Die Anteilsscheine von Ebay knickten um 3,76 Prozent ein. Händler begründeten die Kursabschläge mit Aussagen der Bezahltochter PayPal, die in diesem Jahr abgespalten wird. Diese habe den Ausblick für den freien Mittelzufluss im Jahr 2015 etwas reduziert.

Apple geht im Musikgeschäft in die Offensive mit mehreren neuen Diensten. Zu "Apple Music" gehört unter anderem das Internet-Radio Beats One, das in 100 Ländern verfügbar sein wird, wie der Konzern zum Auftakt seiner Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco ankündigte. Apple setzt bisher auf den Verkauf von Songs zum Download. Der Konzern ist damit zum weltgrößten Musik-Verkäufer geworden, es ist ein Milliardengeschäft. Doch der Trend ist klar: Die Nutzer schwenken stattdessen zu Streaming-Diensten um, bei denen die Musik direkt aus dem Internet abgespielt wird. Die Apple-Papiere schlossen mit minus 0,66 Prozent.

Die Papiere von Monsanto stiegen um moderate 0,11 Prozent. Der Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta bleibt bei seinem "Nein" zur milliardenschweren Übernahmeofferte des Konkurrenten.