Europa zu Mittag mehrheitlich freundlich

Warten auf US-Daten

Europa zu Mittag mehrheitlich freundlich

Am Nachmittag werden die amerikanischen Arbeitsmarktzahlen veröffentlicht.

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag zu Mittag mehrheitlich mit freundlicheren Kursen tendiert. Der DAX in Frankfurt notierte um 13.15 Uhr mit 6.106,12 Punkten und einem Plus von 22,27 Einheiten oder 0,37 %. Der FT-SE-100 der Börse London erhöhte sich um 25,2 Zähler oder 0,47 % auf 5.396,25 Stellen.

Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 legte 15,93 Einheiten oder 0,59 % auf 2.731,12 Punkte zu.

Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am Freitag im Mittagshandel weiter zugelegt. Trotz der verbesserten Stimmung, hielten sich Anleger vor dem großen US-Arbeitsmarktbericht spürbar zurück.

An die Spitze des Euro-Stoxx-50 setzte sich GDF Suez mit einem Plus von 1,74 % auf 25,99 Euro. Das französische Versorgerunternehmen arbeitet mit dem brasilianischen Eletrobras bei der Entwicklung von Projekten in Lateinamerika und Afrika zusammen.

Unter den Gewinnern befand sich auch RWE, das trotz Unklarheit über die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke seinen Vorsprung weiter ausbauen konnte. RWE-Aktien notierten um die Mittagszeit mit plus 1,01 % bei 53,10 Euro. Auch Titel des Versorgerunternehmens E.On nahmen um 0,81 % auf 22,93 Euro zu.

Als größter Verlierer stieg Repsol-YPF aus. Das multinationale Ölunternehmen verbuchte einen Verlust von 0,66 % auf 18,77 Euro. Ursache soll der leicht gesunkene Ölpreis vor Veröffentlichung des großen US-Arbeitsmarktberichtes sein, so Marktbeobachter.

In der Pharmabranche sorgen Roche und Bayer weiterhin für Bewegung. Roche kündigte eine konzernweite Kostensenkungsinitiative, ohne konkrete Maßnahmen und möglichen Auswirkungen auf den Stellenbestand an. Das Unternehmen notiert weiterhin mit einem Plus von 1,51 % bei 147,9 Schweizer Franken. Branchenkollege Bayer drehte im Verlauf des Handels ins Plus und stieg auf 49,16 Euro. Das Unternehmen hatte in den USA einen Rückschlag im Patentstreit mit Watson Pharmaceuticals um sein Verhütungsmittel Yasmin erlitten.

Für Schwankungen unter den Einzelwerten sorgten Analystenkommentare. So stufte die HSBC, bei gleich bleibendem Kursziel, die Aktien von MAN von "Overweight" auf "Neutral". Nach leichten Verlusten im frühen Handel, konnte das Unternehmen jedoch ins Plus drehen und einen Anstieg von 1,9 % auf 73,01 Euro verzeichnen.