Europas Leitbörsen einheitlich im Plus

Im Frühhandel

Europas Leitbörsen einheitlich im Plus

Der Euro-Stoxx-50 stieg 0,59% oder 18,24 Punkte auf 3.112,84 Einheiten.

Die europäischen Leitbörsen haben am Dienstag im frühen Handel einheitlich im Plus tendiert. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 10.00 Uhr mit plus 0,59 Prozent oder 18,24 Punkte bei 3.112,84 Einheiten. Der DAX in Frankfurt stieg 0,44 Prozent oder 41,17 Zähler auf 9.393,04 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit plus 0,29 Prozent oder 18,86 auf 6.630,11 Punkte.

Unterstützung für den europäischen Aktienmarkt kommt weiter von der Wall Street, wo die Standardwerte-Indizes ihre Rekordjagd fortsetzen. Auch in Japan schnellten die Kurse in die Höhe, in China hingegen stand ein Minus auf der Kurstafel. Wichtige, impulsgebende Konjunkturdaten stehen am heutigen Handelstag nicht auf der Agenda.

Gesucht waren kurz im Frühhandel vor allem Telekom-Aktien. In London stiegen Vodafone 4,69 Prozent. Der Mobilfunker hatte zuvor die Gewinnprognose leicht angehoben. Grund ist, dass der Preiskampf in der Mobilfunk-Branche Vodafone nicht mehr ganz so hart trifft. Im abgelaufenen Quartal sanken die sogenannten Service-Erlöse, bei denen Subventionen für Handys und Währungsschwankungen herausgerechnet werden, nur noch um 1,5 Prozent. In den sechs Quartalen zuvor hatte es jeweils ein Minus etwa vier oder fünf Prozent gegeben.

Als größte Gewinner im Euro-Stoxx-50 standen Branchenkollegen wie Orange mit 3,1 Prozent, die Deutsche Telekom mit rund 2 Prozent, sowie Telefonica mit 1,42 Prozent im Plus. Unicredit notierten unterdessen mit plus 0,8 Prozent. Das Kreditinstitut legt heute Quartalszahlen vor. Ebenso standen Intesa Sanpaolo mit 0,5 Prozent besser da.

Gut gesucht waren auch Henkel-Titel, die mit plus 4 Prozent notierten. Der stark in Osteuropa engagierte Konsumgüterkonzern steckt die Folgen der Ukraine-Krise weg. Im dritten Quartal konnte Henkel in der Region sogar den Umsatz steigern, die Geschäfte in Russland hätten "überproportional" zum Wachstum in der Region beigetragen, hieß es heute Dienstag. Der Hersteller von Pritt und Persil will seine Profitabilität 2014 nun sogar stärker steigern als ursprünglich angekündigt.