Der DAX steht unter dem Druck der Katastrophe in Japan.

Finanzmarkt

Europas Leitbörsen zu Mittag stabil

Die europäischen Aktienmärkte haben zu Mittag nur wenig verändert tendiert.

Der DAX in Frankfurt notierte gegen 13.10 Uhr mit 6.937,98 Punkten und einem Minus von 8,38 Einheiten oder 0,12 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London erhöhte sich hingegen um 6,0 Zähler oder 0,10 Prozent auf 5.906,80 Stellen. Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 legte leicht um 3,24 Einheiten oder 0,11 Prozent auf 2.914,57 Punkte zu.

Noch keine klare Richtung erkennbar
Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben sich am Montag zu Mittag noch für keine klare Richtung entscheiden können. Nach einem etwas schwächeren Start drehte der EuroStoxx-50 zeitweise ins Plus, kam dann aber wieder etwas zurück und bewegt sich aktuell um den Freitagsschluss. Händler verwiesen auf den freundlich tendierenden Tech-Sektor als Unterstützung für die Märkte. Auch einige Versicherer und Versorger standen auf den Einkaufslisten der Investoren. Schwächer zeigten sich in einem Branchenvergleich hingegen der Automobil-Sektor und Rohstofftitel.

Krisen in Libyen und Japan bremsen Investoren
Die Besorgnis wegen Libyen und der Nuklearkrise in Japan bremse aber weiterhin den Risikoappetit der Anleger, sagte ein Händler. Ein Börsianer hob unter anderem hervor, dass Syrien die Präsenz seiner Armee in der Küstenstadt Latakia verstärkt haben soll. "Eine Ausdehnung auf ein weiteres Land im Nahen Osten wäre ein klarer Unsicherheitsfaktor und könnte die Märkte wieder auf Talfahrt schicken", so der Börsianer. Auch in Japan ebbten die Sorgen nicht ab. Im Reaktor 2 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima hat nach Einschätzung der japanischen Regierung vorübergehend eine Kernschmelze eingesetzt. Und zudem sei auch die Finanzkrise in den Europeripherieländern wie Portugal weiterhin auf dem Radar der Anleger, hieß es.