Brüssel erwartet keine Wettbewerbsverzerrungen

EU erlaubt Kooperation von UNIQA und Veneto Banca

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Die EU hat offenbar keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen die geplante Vertriebs-Kooperation zwischen der börsenotierten österreichischen UNIQA-Versicherung und ihrem italienischen Partner Veneto Banca. Die EU-Kommission prüft das Joint-Venture im vereinfachten Verfahren, das immer dann zur Anwendung kommt, wenn die Brüsseler EU-Behörde keine Wettbewerbsverzerrungen erwartet.

Nach Angaben der EU-Kommission vom 5. August soll die Prüfung bis 7. September abgeschlossen sein. Noch heuer wird die italienische Tochter UNIQA-Previdenza zunächst 60 Prozent an einer bisher im Alleineigentum der Bank stehenden Gesellschaft "Claris" erwerben, die die Vertriebsrechte hält. Im ersten Quartal 2010 soll der Anteil auf 90 Prozent aufgestockt werden, teilte die UNIQA im Juni mit. Die österreichische Versicherung kauft damit die Vertriebsrechte für Lebensversicherungen. In Italien laufen rund 60 Prozent des Lebensversicherungsgeschäfts über den Bankschalter.

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