Meinl am Graben

Luxus-Lebensmittelgeschäft

Neue Pläne für den Meinl am Graben

Expansion im Obergeschoss des Hauses, insbesondere mit Restaurant und Bar.

In einem der Top-Gourmet-Häuser Wiens – dem Meinl am Graben – dürften Neuerungen anstehen, wird in der Gerüchteküche gemunkelt. Und zwar geht es um mehr Fläche für das Luxus-Lebensmittelgeschäft plus Restaurant. Die beiden Häuser, in denen der Meinl am Graben eingemietet ist, gehören der Signa Holding des Tirolers René Benko und der Wüstenrot-Versicherung. „Wüstenrot plant Umbau-Arbeiten, eventuell einen Dach-Ausbau, und wir sind in Gesprächen, um dort mehr Platz für den Meinl am Graben zu bekommen“, sagt Meinl-Bank-Vorstand Peter Weinzierl zu ÖSTERREICH. Das im 1. Stock angesiedelte Restaurant sei „nicht optimal“ – „hier etwas mit einer tollen Bar einen Stock höher zu machen, wäre sicher attraktiv.“

Benko schlug Übersiedlung in Tuchlauben-Projekt vor
Das würde auch eine Ausweichmöglichkeit bieten, falls Benko doch einmal andere Pläne für das Erdgeschoss hätte. Derzeit gebe es die nicht, so Benko. „Wir hatten zwar gefragt, ob der Meinl am Graben in unser Tuchlauben-Projekt übersiedeln will – aber das war nur grundsätzlich und ist kein Thema mehr“, so Benko im ÖSTERREICH-Gespräch. Laut Weinzierl wurden bereits konkrete Pläne für ein Tuchlauben-Geschäftslokal vorgelegt. „Aber das war keine gleichwertige Location. Außerdem gehört der Meinl am Graben an den Graben.“

Von Übersiedlung will auch Meinl-am-Graben-Geschäftsführer Herbert Vlasaty nichts wissen. Aber Pläne für „Veränderungen“ gebe es durchaus. Zeithorizont: „In den nächsten 15–18 Monaten“, so Vlasaty.