Schweizer beim Tanken sparsamer

Preistreiber

Sprit und Heizöl immer teurer

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Haushaltsenergie wurde im Dezember um 8,9 Prozent teurer.

Die privaten Haushalte mussten im Dezember 2010 für Energie um 8,9 Prozent mehr zahlen als im Dezember 2009. Preistreiber waren wie schon in den Monaten zuvor Sprit und Heizöl, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur errechneten Energiepreisindex (EPI) hervor. Gas, Strom und Fernwärme kosteten um rund 1 Prozent mehr. Im Vergleich zu November 2010 war Haushaltsenergie um 2,3 Prozent teurer.

Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im Dezember 2010 gegenüber Dezember 2009 um 2,3 Prozent und gegenüber November 2010 um 0,6 Prozent.

Diesel war im Dezember 2010 um 16,5 Prozent teurer als ein Jahr davor, Superbenzin um 12,6 Prozent, Normalbenzin um 12,2 Prozent und Heizöl um 24,1 Prozent.

Der Strompreis stieg um 1 Prozent. Gas und Fernwärme verteuerten sich um je 1,2 Prozent.

Die Preise für feste fossile Brennstoffe erhöhten sich um durchschnittlich 9,1 Prozent. Brennholz war um 0,9 Prozent billiger, Holzbriketts um 2,9 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat November kostete Diesel im Dezember 2010 um 4,2 Prozent mehr, Superbenzin um 3,8 Prozent mehr und Normalbenzin um 3,6 Prozent mehr. Der Heizölpreis stieg im Monatsabstand um 5 Prozent, der Gaspreis um 0,2 Prozent. Praktisch stabil waren Strom und Fernwärme (je minus 0,1 Prozent). Feste Brennstoffe verteuerten sich um durchschnittlich 1,8 Prozent, Brennholz verbilligte sich um 0,2 Prozent. Die Preise für Holzbriketts bleiben gegenüber dem Vormonat unverändert.

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