Weltweit

VW bei Forschung und Entwicklung die Nr. 1

EU-Kommission: Mit 9,52 Mrd. Euro vor or Samsung und Microsoft.

Mit dem deutschen Kraftfahrzeugproduzenten Volkswagen führt erstmals seit 2004 ein EU-Unternehmen die Rangliste der Privatunternehmen an, die weltweit die höchsten Investitionen in Forschung und Entwicklung eingesetzt haben. VW setzte sich mit Investitionen von 9,52 Mrd. Euro 2012 an die Spitze des EU-Anzeigers für F&E-Investitionen der Industrie.

Den zweiten Platz belegt das südkoreanische Unternehmen Samsung Electronics mit 8,3 Mrd. Euro Investitionen, Rang drei geht an Microsoft aus den USA. Unter den Top Ten rangierten auch noch vier Unternehmen aus den USA (Intel, Merck, Johnson&Johnson und Pfizer), zwei aus der Schweiz (Roche und Novartis) sowie Toyota aus Japan.

Die EU-Forschungs- und Wissenschaftskommissarin Maire Geoghegan-Quinn betonte, die Europäische Union hinke bei den Unternehmensinvestitionen in Forschung und Entwicklung ihren wichtigsten Wettbewerbern nach wie vor hinterher. In wichtigen Industriezweigen wie der Automobilindustrie gebe es zwar gute Ergebnisse, doch in Hochtechnologiebereichen wie Biotechnologie und Software sei die EU nach wie vor zu schwach.

Innerhalb der EU liegen deutsche Unternehmen auf den ersten drei Plätzen. Nach Volkswagen kommt Daimler mit 5,64 Mrd. Euro Investitionen, auf Rang drei Robert Bosch (4,92 Mrd.). Das französische Unternehmen Sanofi-Aventis liegt mit 4,91 Mrd. knapp dahinter, dann folgen Siemens (Deutschland/4,57 Mrd.), das britische Unternehmen GlaxoSmithKline (4,28 Mrd.), Finnlands Nokia (4,17 Mrd.), der deutsche Autobauer BMW (3,95 Mrd.), Schwedens Ericsson (3,86 Mrd.) und am zehnten Rang der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS mit Sitz in den Niederlanden (3,63 Mrd.).

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