Dow Jones / NYSE

US-Börsen

Zur Eröffnung einheitlich schwächer

Die US-Börsen haben am Mittwoch einheitlich schwächer eröffnet.

Gegen 15.45 Uhr fiel der Dow Jones Industrial Index um 147,73 Einheiten oder 0,81 Prozent auf 18.055,64 Zähler. Der S&P-500 Index verlor 15,98 Punkte oder 0,76 Prozent auf 2.091,80 Zähler. Der Nasdaq Composite Index sank um 35,36 Punkte oder 0,71 Prozent auf 4.944,55 Einheiten.

Im Fokus standen bereits vor Eröffnung Daten zum US-Arbeitsmarkt. Im Februar kamen in der Privatwirtschaft 212.000 Stellen hinzu, wie der Dienstleister ADP mitteilte. Zwar fiel der Zuwachs etwas schwächer aus als Bankvolkswirte mit einem Stellenaufbau in Höhe von 219.000 Stellen erwartet hatten. Es ist aber der mittlerweile sechste Monat in Folge, in dem der Stellenzuwachs über der Marke von 200.000 lag. Das Plus im Vormonat wurde deutlich um 37.000 auf 250.000 Stellen nach oben revidiert.

Die ADP-Daten liefern einen Hinweis auf den monatlichen Arbeitsmarktbericht der Regierung, der an diesem Freitag veröffentlicht wird. Die Entwicklung am Jobmarkt ist wiederum eine der wichtigsten Orientierungsgrößen für die Geldpolitik der Notenbank Fed, die auf eine erste Zinsanhebung nach der Finanzkrise zusteuert.

Auch die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am morgigen Donnerstag haben Anleger bereits im Visier. Investoren erwarten sich dabei Details zum "Quantitative-Easing"-Program (QE), das im Jänner angekündigt worden war und nun im März starten soll. Im weiteren Handelsverlauf rücken noch der ISM-Stimmungsindikator für den Bereich Dienstleistungen und der Konjunkturbericht der US-Notenbank ("Beige Book") in den Fokus.

Bei den Einzelwerten standen Aktien von Target im Fokus, die mit plus 0,23 Prozent notierten. Die US-Warenhauskette hat ein großes Sparprogramm angekündigt. Das Unternehmen plane in den nächsten zwei Jahren Kostensenkungen in Höhe von zwei Milliarden Dollar, sagte Target-Chef Brian Cornell. Mehrere tausend Stellen sollen gestrichen werden, um dieses Ziel zu erreichen. Von den Stellenkürzungen sollen vor allem Mitarbeiter im Hauptquartier in Minnesota betroffen sein.

Exxon-Aktien standen bei plus 0,33 Prozent und waren damit unter den wenigen Gewinnern im Dow Jones. Der US-Ölriese hat vor dem Hintergrund des massiven Ölpreisverfalls deutliche Ausgabenkürzungen angekündigt. Die Ausrüstungsinvestitionen sollen in diesem Jahr um rund zwölf Prozent auf 34 Milliarden Dollar sinken, sagte Exxon-Chef Rex W. Tillerson. Exxon folgt damit einer Reihe anderer großer Energiefirmen wie Shell oder Chevron, die ihre Budgets den rapide gesunkenen Ölpreisen bereits angepasst hatten. Tillerson versicherte jedoch, an der langfristigen Investitionsstrategie seines Unternehmens habe sich nichts geändert.