Generali strahlt vor Zuversicht nach überraschendem Gewinnsprung

Dem italienischen Versicherungskonzern Generali kommt sein nur geringfügiges Engagement in Japan zugute. Anders als etwa beim deutschen Rivalen Allianz blieb ein Gewinndämpfer durch das dortige Jahrhundertbeben im ersten Quartal aus, wie der am Freitag vorgelegte Zwischenbericht zeigt. Generali gelang sogar eine überraschend starke Steigerung des Überschusses um fast 17 Prozent auf 616 Mio. Euro. Analysten hatten im Schnitt mit lediglich 568 Mio. gerechnet.

"Wir steigern die Ergebnisse in allen Bereichen", erklärte Konzernchef Giovanni Perissinotto. "Daher glaube ich, dass es für die Gruppe eine gute Grundlage gibt, auch im Gesamtjahr 2011 ein signifikantes Ergebniswachstum zu erreichen." Auftrieb geben Generali vor allem die Geschäfte außerhalb der Bereichs Lebensversicherungen, in denen sich die Ertragskraft verbesserte.

Die Allianz musste an Lasten allein 320 Mio. Euro durch das verheerende Erdbeben und den anschließenden Tsunami in Japan schultern.

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