Die ganze Liste

Inflations-Hammer: Was alles BILLIGER wurde

Das sind die Top-30-Produkte, die billiger geworden sind. oe24 hat die ganze Günstiger-Liste. 

Die Preissteigerungen in Österreich haben sich zu Jahresbeginn spürbar abgeschwächt. Im Jänner 2026 betrug die Inflation laut Verbraucherpreisindex im Jahresvergleich nur noch 2,0 Prozent. Das bedeutet, im Vergleich zum Jänner 2025 waren im Jänner 2026 die Produkte, die im Warenkorb sind, insgesamt 2 % teurer. Einige Produkte sind aber auch deutlich günstiger geworden, teils um minus 33 Prozent.

Top 30: Das ist die Günstiger-Liste 

Ware / Dienstleistung Veränderung zum Vorjahr (%)
Superbenzin -6,2
Diesel -6,6
Batterie -7,2
Elektrischer Strom, Gesamtkosten / Jahr -8,2
Äpfel -8,3
Mobiles Internet -8,3
Knollengewächse und Kochbananen (V) -8,4
Kartoffeln -8,4
Digitalkompaktkamera -8,4
Modepuppe -8,4
Orangensaft -8,5
Anderes Obst, frisch (V) -8,6
Herren-Sportbekleidung -9,2
Heizöl extra leicht, Großabnahme -9,4
Sonstige Transportdienstleistungen für Waren (DL) -10,2
Druckkochtopf -10,4
Fahrräder (LG) -10,4
Haltbarmilch -10,8
Alufolie -11,7
Mobiltelefonie -11,8
Olivenöl -12,3
Schlafsack -13,5
Kondome -15,9
Zucker-, Honigmelone -16,4
Karfiol -16,7
E-Bike -16,8
Trinkglas -17,8
Bahn - Vorteilscard -18,5
Speisefette und -öle (V) -19,3
Butter -33,3

 

 

*mit prozentualer Veränderung zum Vorjahresmonat

 


 

Die Butter steht ganz oben auf der Liste der günstigeren Produkte.

Butter
© Getty

Gegenüber dem Vorjahresmonat - also Jänner 2025 - ist die Butter im Jänner 2026 um ein Drittel billiger gewesen.

Auch Diesel und Benzin sind um knapp 7 Prozent billiger geworden.

Frisches Obst wurde knapp 9 Prozent günstiger. Auch das Telefonieren, also die Mobiltelefonie, drückt mit fast minus 12 Prozent wieder die Inflation nach unten.

 

Die Infografik zeigt die Inflation in Österreich von Juli 2024 bis Jänner 2026. Die Inflationsrate lag im Jänner 2026 bei 2,0 %. Besonders stark stiegen die Preise in Gastronomie und Hotels mit 4,9 % sowie bei Lebensmitteln mit 2,6 %. Die Preise für Treibstoffe sanken um 6,5 %. Quelle: Statistik Austria.


 

 

Die Grafik zeigt die starken Preisrückgänge bei Treibstoffen. Die Gastro wurde deutlich teurer, Lebensmittel liegen auch über der Durchschnittsinflation.

 

 

Das Balkendiagramm zeigt die Gewichtung verschiedener Bereiche bei der Berechnung der Inflationsrate in Österreich für 2026. Wohnen und Energie haben mit 20,9 % den größten Anteil, gefolgt von Verkehr mit 14 % und Nahrungsmitteln ohne Alkohol mit 11,8 %. Bildung hat mit 1,1 % den geringsten Anteil. Quelle: Statistik Austria.


 

 

Gewichtung der Inflationstreiber.

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