Hilton will bei IPO bis zu 2,7 Mrd. USD einnehmen

Die US-Hotelkette Hilton will mit ihrem Börsengang Milliarden einstreichen. Geplant sei der Verkauf von bis zu 130 Mill. Aktien für je 18 bis 21 Dollar (13,2 bis 15,4 Euro), teilte die Kette, die im Besitz des US-Finanzinvestor Blackstone ist, am Montag mit.

Bestenfalls könnte der Konzern bei seinem Börsendebüt 2,7 Mrd. US-Dollar erzielen. Eine Mehrzuteilungsoption von fast 17 Millionen Aktien ist dabei berücksichtigt.

Insgesamt würden dann rund 13 Prozent der Hotelgruppe an den Markt gebracht. Es wäre der größte Börsengang einer Hotelkette überhaupt und der drittgrößte in den USA in diesem Jahr. Mit dem Geld will Hilton einen Teil seiner Schulden zurückzahlen. Blackstone will den Börsengang zu einem ersten Ausstieg nutzen und wird im besten Fall rund die Hälfte des Erlöses bekommen.

Blackstone hatte Hilton 2007 kurz vor dem Platzen der Immobilienblase in den USA und dem Ausbruch der Finanzkrise für den Rekordpreis von damals 26 Mrd. Dollar gekauft. Mit dem Börsengang will Blackstone nun die Erholung an den Immobilienmärkten und Börsen ausnutzen.

Zu dem 1919 von Conrad Hilton gegründeten Konzern gehören heute nach eigenen Angaben 4.000 Hotels mit 650.000 Zimmern in 90 Ländern. Insgesamt zehn Hotelmarken sind unter dem Dach vereint: Luxusherbergen wie das Waldorf Astoria genauso wie Unterkünfte für Geschäftsreisende mit der Marke DoubleTree bis hin zu günstigen Bleiben wie Hampton. 2012 machte Hilton 9,3 Mrd. Dollar Umsatz und 352 Mio. Dollar Gewinn.

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